Conversion Rate einfach erklärt

Die Conversion Rate ist der Anteil der Besucher, die eine gewünschte Handlung ausführen. Wir erklären sie mit Beispiel und zeigen die Volumen-Falle und worauf du beim Vergleichen achten musst.

Die Conversion Rate ist eine der ersten Kennzahlen, die jedes Marketing-Team lernt, und eine der nützlichsten, solange man sie richtig liest. Sie klingt einfach, hat aber ein paar Tücken, die zu falschen Schlüssen führen können. Wir erklären die Conversion Rate hier von Grund auf, mit Beispiel, und zeigen, worauf du beim Vergleichen achten solltest.

In drei Sätzen

  • 01Die Conversion Rate ist der Anteil der Besucher, die eine gewünschte Handlung ausführen.
  • 02Eine hohe Conversion Rate ist nicht automatisch gut, wenn sie auf sehr wenig Volumen beruht.
  • 03Conversion Rates lassen sich nur fair vergleichen, wenn Zielgruppe, Angebot und Messung gleich sind.

Die einfache Definition

Mikro und Makro, nicht jede Conversion ist gleich

Eine Conversion muss nicht der Kauf sein. Man unterscheidet Makro-Conversions, also das eigentliche Ziel wie der Kauf, von Mikro-Conversions, kleineren Schritten auf dem Weg dorthin wie eine Newsletter-Anmeldung oder das Hinzufügen in den Warenkorb. Beide sind nützlich, solange klar ist, welche du gerade misst. Wer Mikro- und Makro-Conversions vermischt, redet schnell aneinander vorbei.

Eine Conversion Rate ohne die Frage, welche Conversion und welche Besucher, ist eine Zahl ohne Bedeutung.

Die Volumen-Falle

Eine Conversion Rate von zwanzig Prozent klingt großartig, bedeutet aber bei nur zehn Besuchern gerade zwei Conversions. Eine einzige zusätzliche oder fehlende Conversion verschiebt die Rate dann dramatisch. Bei kleinen Zahlen ist die Conversion Rate also sehr unsicher. Wie sicher eine solche Rate wirklich ist, zeigt erst das Konfidenzintervall. Achte deshalb immer auf das Volumen hinter der Prozentzahl.

Worauf du beim Vergleichen achten solltest

Conversion Rates lassen sich nur fair vergleichen, wenn die Bedingungen gleich sind. Unterschiedliche Zielgruppen, Angebote, Geräte oder Traffic-Quellen führen zu unterschiedlichen Raten, ohne dass eine Seite wirklich besser ist. Eine kalte Zielgruppe aus einer breiten Kampagne konvertiert naturgemäß schlechter als warme Besucher aus der Marken-Suche. Wer das ignoriert, zieht falsche Schlüsse.

Wie du die Conversion Rate sinnvoll nutzt

Nutze die Conversion Rate vor allem, um Veränderungen am selben Setup zu bewerten, etwa beim Test einer neuen Landingpage. Dort zeigt sie zuverlässig, ob eine Änderung wirkt. Für Vergleiche über verschiedene Kanäle oder Zielgruppen hinweg ist sie nur mit Vorsicht zu genießen, und für die Budget-Steuerung zählt am Ende nicht die Rate allein, sondern der Wert der gewonnenen Kunden, siehe CAC und LTV.

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Vergleichst du Conversion Rates, deren Bedingungen gar nicht vergleichbar sind?

Diesen Beitrag haben wir aus echten Projekten geschrieben. Deine konkrete Situation schauen wir uns gern persönlich an und antworten mit einer fundierten Einschätzung statt einer Standard-Floskel. Genau dafür gibt es uns.

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Häufige Fragen zum Thema

Die wichtigsten Nachfragen, die uns nach diesem Beitrag erreichen.

Das hängt stark von Branche, Angebot und Traffic-Quelle ab. Eine warme Zielgruppe aus der Marken-Suche konvertiert deutlich besser als kalter Traffic aus einer breiten Kampagne. Pauschale Benchmarks sind deshalb wenig hilfreich. Aussagekräftiger ist, ob sich deine eigene Rate bei gleichem Setup verbessert.
Eine Makro-Conversion ist das eigentliche Ziel, etwa der Kauf. Eine Mikro-Conversion ist ein kleinerer Schritt auf dem Weg dorthin, etwa eine Newsletter-Anmeldung oder das Hinzufügen in den Warenkorb. Beide sind nützlich, sollten aber nicht vermischt werden, sonst ist unklar, was die Conversion Rate eigentlich misst.
Weil bei kleinen Zahlen eine einzige zusätzliche oder fehlende Conversion die Rate stark verschiebt. Zwanzig Prozent aus zehn Besuchern sind nur zwei Conversions. Solche Raten schwanken stark und sind wenig belastbar. Erst mit mehr Volumen wird die Conversion Rate verlässlich, was sich am Konfidenzintervall ablesen lässt.
Nur mit Vorsicht. Unterschiedliche Kanäle bringen unterschiedlich warme Zielgruppen, deshalb sind ihre Conversion Rates nicht direkt vergleichbar. Für die Budget-Steuerung zählt am Ende nicht die Rate, sondern der Wert der gewonnenen Kunden im Verhältnis zu den Kosten.

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