AOV einfach erklärt

Der AOV ist der durchschnittliche Bestellwert und einer der wirksamsten Gewinn-Hebel im E-Commerce. Wir erklären ihn kurz und zeigen, warum er über dein Werbebudget mitentscheidet.

Der AOV ist eine der unterschätztesten Stellschrauben im E-Commerce. Während sich alles um mehr Besucher und niedrigere Klickpreise dreht, liegt im durchschnittlichen Bestellwert oft der einfachste Hebel für mehr Gewinn. Wir erklären den AOV kurz und zeigen, warum er für die Budget-Steuerung so wichtig ist.

In drei Sätzen

  • 01Der AOV ist der durchschnittliche Wert einer Bestellung.
  • 02Ein höherer AOV macht teurere Werbung profitabel, weil jeder gewonnene Kunde mehr einbringt.
  • 03AOV und Akquisekosten gehören zusammen, der AOV bestimmt, wie viel du dir eine Conversion leisten kannst.

Die einfache Definition

Warum der AOV über dein Werbebudget mitentscheidet

Wie viel du für eine Conversion ausgeben darfst, hängt direkt vom AOV ab. Bei einem AOV von fünfzig Euro und dreißig Prozent Marge bleiben fünfzehn Euro Deckungsbeitrag, also kannst du dir einen entsprechend niedrigen Akquisepreis leisten. Steigt der AOV auf hundert Euro, verdoppelt sich der Spielraum, und plötzlich werden Kanäle profitabel, die vorher zu teuer waren. Ein höherer AOV ist damit einer der wirksamsten Hebel überhaupt.

Wer nur an günstigeren Klicks schraubt, übersieht oft den größeren Hebel. Ein höherer Bestellwert macht dasselbe Marketing über Nacht profitabler.

Wie sich der AOV heben lässt

Typische Hebel sind Mengenrabatte, Bundles, Zusatzprodukte an der Kasse, kostenlose Lieferung ab einem Schwellenwert oder die Empfehlung höherwertiger Alternativen. Wichtig ist, den AOV nicht isoliert zu betrachten, sondern zusammen mit der Conversion Rate. Eine Maßnahme, die den AOV hebt, aber die Conversion stark senkt, kann unterm Strich schaden.

Der Zusammenhang mit Akquise und Kundenwert

Der AOV ist der erste Baustein des Kundenwerts. Wer mehrfach kauft, bringt über die Zeit ein Vielfaches des AOV, das ist der Customer Lifetime Value. Gemeinsam mit den Akquisekosten ergibt sich daraus, ob ein Kunde sich rechnet, ausführlich im Beitrag über CAC und LTV.

Deine Frage, unsere Antwort

Schraubst du an Klickpreisen, während der größere Hebel im Bestellwert liegt?

Diesen Beitrag haben wir aus echten Projekten geschrieben. Deine konkrete Situation schauen wir uns gern persönlich an und antworten mit einer fundierten Einschätzung statt einer Standard-Floskel. Genau dafür gibt es uns.

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Häufige Fragen zum Thema

Die wichtigsten Nachfragen, die uns nach diesem Beitrag erreichen.

Du teilst den Gesamt-Umsatz durch die Anzahl der Bestellungen in einem Zeitraum. Zehntausend Euro aus zweihundert Bestellungen ergeben einen AOV von fünfzig Euro. Der AOV ist also der durchschnittliche Wert einer einzelnen Bestellung.
Weil er bestimmt, wie viel du dir eine Conversion leisten kannst. Ein höherer AOV bedeutet mehr Deckungsbeitrag pro Bestellung und damit Spielraum für höhere Akquisekosten. Dadurch werden Kanäle profitabel, die bei niedrigem AOV zu teuer wären.
Übliche Hebel sind Bundles, Mengenrabatte, Zusatzprodukte an der Kasse, kostenlose Lieferung ab einem Schwellenwert oder die Empfehlung höherwertiger Alternativen. Wichtig ist, dabei die Conversion Rate im Auge zu behalten, damit der höhere Bestellwert nicht durch weniger Abschlüsse aufgezehrt wird.
Der AOV ist der Wert einer einzelnen Bestellung. Der Customer Lifetime Value ist der gesamte Wert eines Kunden über alle Bestellungen seiner Beziehung hinweg. Der AOV ist damit ein Baustein des Lifetime Value, gerade bei Kunden, die mehrfach kaufen.

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